Neubeginn

Scheinbar hatten die beiden Gemeinden die Zeichen der Zeit erkannt und entwickelten sich nun vom strittigen Nebeneinander zu einem geschwisterlichen Miteinander.  Man akzeptierte die Stiftung einer neuen Orgel durch die Firma Leitz für beide Gemeinden, wenn auch nur nach einer einjährigen Probezeit.

Das Miteinander wurde definitiv durch drei Verträge geregelt:


- 1957 - Domnutzungsverordnung
- 1978 - Eintragung des Domes im Grundbuch als gemeinsames Eigentum beider Gemeinden zur je ideellen Hälfte
- 1982 - Neufassung der Satzung der Dombauverwaltung für den         Bauunterhalt

Ausser den beiden Sakristeien werden alle Teile des Domes heute von beiden Gemeinden gemeinsam genutzt.
Die gemeinsamen Aktivitäten reichen von ökumenischen Gottesdiensten über gemeinsame Gemeindefreizeiten bis zum gemeinsamen Musizieren im ökumenischen Jugendchor.

Mit seinen beiden Gemeinden ist der Wetzlarer Dom ein eindrückliches Beispiel für das moderne Zusammenleben der Konfessionen.

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