1230 -  1300

Bereits 1230 begann man mit dem Bau der jetzigen Kirche (DOM), auch um mehr Platz für die Altäre der Stiftsherren zu bekommen.
Die Seitenwände mit den anliegenden Kapellen wurden zuerst, in Anlehnung an den Limburger Dom, im spätromanischen Stil errichtet.

Anschließend  wurde, um die bestehende und weiterhin genutzte romanische  Kirche herum, mit der Errichtung der Sockelmauern begonnen. Während dieser Zeit ist der Plan, nach Vorbild der Marburger Elisabethkirche, von spätromanischer Basilika zur frühgotischen Hallenkirche geändert worden.

Die Verantwortung für den Bauhof lag bei 2 Stiftsherren sowie 2 Stadtschöffen.
Wegen fehlender Mittel kam es immer wieder zu Baustillstand.

Nach Fertigstellung des Chores und des südl. Querhauses ab 1240 kurze Pause.

Darauf wurde zwischen 1255 und 1270, mit deutlichem paderborner Einfluss, das südliche Seitenschiff errichtet.

Nach einer Baupause begann ab ca. 1292 der Weiterbau der Nordseite im Hochgotischen Stil durch eine Kölner Bauhütte (Steinmetzzeichen). Vollendung der ersten drei Joche des Schiffes (heutiger Zustand) bis ca. 1307. Im nördlichen Seitenschiff deutet sich schon der spätgotische Stil an.


Daraufhin wurde die alte Kirche, die immer noch in der Baustelle stand und genutzt wurde, abgerissen und der Boden wurde ca. 1,10m auf das heutige Niveau aufgefüllt. Die Westwand wurde provisorisch geschlossen, indem man die Ostwand der Heidentürme verwendete, wie es noch heute ist.


Der Bau eines Hallenchores mit Kapellenkranz, wie im Kölner Dom, sowie der Abriss des Chores und der Seitenkapellen, kam nicht mehr zustande.

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